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Abgeschlossene Projekte

BalanceGuard

Entwicklung und Erprobung eines Assistenzsystems für ganzheitliches Beanspruchungsmonitoring und gesunde Arbeit

In der Arbeitswelt sind immer mehr Beschäftigte komplexen Belastungs- und Beanspruchungssituationen ausgesetzt, die hohe Anforderungen an gesundheitsgerechtes Arbeiten und Prävention stellen.

Im Rahmen des Projektes BalanceGuard wurden eine App zum Stressmonitoring sowie begleitende Informations- und Beratungsangebote entwickelt, optimiert und erprobt. Diese Angebote unterstützen Beschäftigte und Betriebe im Umgang mit Belastungs- und Beanspruchungssituationen und stärken die Ressourcen von Beschäftigten und Unternehmen für gesundheitsgerechte Arbeitsgestaltung. Das Projekt BalanceGuard erkundete auf diese Weise das Potenzial neuer Technologien für das immer wichtiger werdende Zusammenwirken individueller und betrieblicher Präventionsstrategien.

Das Ergebnis ist ein umfassendes, integriertes Beratungs- und Weiterbildungssystem (SCOUT: Stressmonitoring, Coaching, Organisationsberatung und Training) auf der Basis der intelligenten Diagnose-App DOSIMIRROR.

Das Projekt wurde gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

 

Pflege-Prävention 4.0

neue Modelle für die Prävention in der Altenpflege vor dem Hintergrund von Berufsbiografieorientierung, Dienstleistungsvielfalt und High-Tech“

Die Arbeitssituation der Beschäftigten in der Pflege ist aus verschiedensten Gründen physisch und psychisch hoch belastend: Nach wie vor wird dort körperliche Schwerarbeit geleistet und der Zeitdruck verstärkt sich immer weiter. Die Anforderung an die psychische Widerstandsfähigkeit umfasst ebenso Stressresistenz wie die Fähigkeit zum Umgang mit Leid und Tod. Und die Situation wird sich, bedingt durch die sich noch weiter öffnende Schere zwischen Pflegebedarf und Arbeitskräfteangebot, perspektivisch weiter verschärfen.

Aus Präventionssicht muss es also zum einen darum gehen, persönliche Ressourcen zu identifizieren und zu stärken, Resilienz aufzubauen, um die Belastungen zu „ertragen“ und zu verarbeiten, und die Beschäftigten in die Lage zu versetzen, die eigene Work-Life-Balance besser zu organisieren, um Zusatzbelastungen zu vermeiden. Zum anderen aber – und hier liegen aus Sicht des Projektes Pflege-Prävention 4.0 erhebliche ungenutzte Potenziale – muss versucht werden, die Arbeit in der Pflege selbst anders, d.h. gesünder und belastungsärmer, zu gestalten.

Das Ergebnis des Projektes sind verschiedene Handlungshilfen für Einrichtungen zum Themenbereich Gesundheit bei der Arbeit sowie ein Beratungsprogramm für die Strategieentwicklung und Arbeitsgestaltung in der Seniorenwirtschaft.

Das Projekt wurde gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Fokusgruppe IpA

Expertenkreis „Individualisierte und präventive Arbeitsgestaltung“ im Förderschwerpunkt „Präventive Maßnahmen für die sichere und gesunde Arbeit von morgen“

Die „Digitalisierung“ hat sich aktuell als dominantes Leitmotiv politischer, wirtschaftlicher und auch wissenschaftlicher Diskussionen etabliert. Im Kern werden damit Entwicklungstendenzen der letzten Jahrzehnte aus den Bereichen der Informatik, Kommunikationstechnologie, Mechatronik, Sensorik, Kybernetik, Robotik usw. zusammengefasst und die Potenziale ihrer möglichen Verbindungen als vierte industrielle Revolution bezeichnet.

Die „Digitalisierung“ definiert jedoch keinesfalls verbindliche Produktions- und Dienstleistungsbündel, Geschäftsmodelle und Arbeitsstrukturen, sondern lässt viele soziale, technische, strukturelle, ökonomische und ökologische Gestaltungsfragen offen beziehungsweise eröffnet diese neu. Die bedarfsgerechte und kompetente Nutzung dieser Gestaltungsfreiräume wird über die Qualität der zukünftigen Arbeit entscheiden.

Die Fokusgruppe „Individualisierte und präventive Arbeitsgestaltung“ im Förderschwerpunkt „Präventive Maßnahmen für die sichere und gesunde Arbeit von morgen“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ist eine bundesweite Arbeitsgruppe aus renommierten Wissenschaftlern verschiedener arbeits- und bildungswissenschaftlicher Fachdisziplinen. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, ihre persönliche und institutionelle Kompetenz in diese Zukunftsdebatte einzubringen und aus dieser Position heraus einen Beitrag zur Nutzung der Chancen der Digitalisierung und zur menschengerechten Gestaltung der Schnittstelle zwischen menschlicher Tätigkeit und technischer Prozesse zu leisten.

Ergebnis der Fokusgruppe ist das vielbeachtete Thesenpapier „Chance 4.0 – Die Rolle von Arbeitsgestaltung und Bildung in der digitalen Industriegesellschaft“.

BGM für kleine Unternehmen

Entwicklung und Erprobung eines überbetrieblichen Gesundheitsmanagements am Beispiel des Einzelhandels

Die Gesunderhaltung der Beschäftigten gewinnt aufgrund der steigenden Belastungen und des demografischen Wandels eine immer bedeutendere Rolle. Gerade die kleinen Betriebe sind aber personell und zeitlich gar nicht in der Lage, eine systematische Gesundheitsförderung zu betreiben.

Im Rahmen des vom Land NRW und der EU geförderten Pilotprojektes „Überbetriebliches Gesundheitsmanagement im Einzelhandel“ haben daher die Deutsche Angestellten-Akademie Westfalen und die gaus gmbh Dortmund gemeinsam mit den Handelsverbänden NRW, ver.di und dem DGB niedrigschwellige BGM-Angebote für die kleineren Betriebe (nicht nur) des Einzelhandels entwickelt und erprobt.

Ergebnis war ein Bildungs- und Beratungsprogramm, das später im Projekt BalanceGuard weiterentwickelt und zur Marktreife gebracht wurde.

Das Projekt wurde gefördert durch die Landesregierung NRW und die Europäische Union, Europäischer Fond für regionale Entwicklung.